18.06.2017

«Hallo liebe Unterländer»

Steinbock «Jürg» übt fleissig Bündnerdeutsch

Im Video «Der Jürg üabt» nimmt ein neuer Kollege der bekannten Steinböcke Gian und Giachen Unterricht in Bündnerdialekt: Die private Viralkampagne für Graubünden gratuliert damit Jürg Schmid zur Wahl zum neuen Präsidenten von Graubünden Ferien.
«Hallo liebe Unterländer»: Steinbock «Jürg» übt fleissig Bündnerdeutsch
Übt sich in Bündnerdeutsch: der junge Steinbock «Jürg». (Bild: Screenshot Video)

Die Wahl von Jürg Schmid zum Präsidenten von Graubünden Ferien ist für «Hallo liebe Unterländer» ein Grund zum Feiern, wie es in einer Mitteilung heisst. Mitte Mai wurde bekannt, dass Schmid Ende Jahr als Direktor von Tourismus Schweiz aufhört (persoenlich.com berichtete). «Nach 18 Jahren schliesst man die Türe nicht leicht und locker», sagte Schmid damals im Interview mit persoenlich.com. 

«Die Unterländer lieben Graubünden und Graubünden liebt die Unterländer. Nun hat der schönste Kanton der Welt gar einen Unterländer zu seinem obersten Touristiker gemacht», lässt sich Christian Gartmann, Initiant der Serie «Hallo liebe Unterländer», in der Mitteilung zitieren. Zwei Jahre nach dem Start ihrer Initiative habe sich Schmid ihrem Motto «s’sisch viel schöner bi üüs!» offensichtlich zu Herzen genommen und werde nun noch öfter in Graubünden sein, so Gartmann. «Wir freuen uns darüber und begrüssen ihn herzlich in Graubünden – natürlich mit einem Augenzwinkern», ergänzt er. 

Zehn Jahre nach dem ersten Steinbock-Spot für Graubünden

Für einmal dient die Graubünden-Kampagne mit den Steinböcken als Vorlage für einen «Hallo liebe Unterländer»-Film, wie es weiter heisst. Der Spot «Die schönste Gegend der Welt» sei 2007 der erste der beliebten Filme gewesen (persoenlich.com berichtete). Er würde einen kapitalen Bock zeigen, der auf Rätoromanisch von Graubünden schwärme. Ein junger Steinbock übersetze ihn ins Deutsche.

Schon kurz nach seiner Publikation wurde der Film dann von unbekannten Stimmen neu vertont: Der junge Steinbock stammt nun aus Zürich und versucht, von seinem älteren Artgenossen Bündnerdialekt zu lernen. Diese inoffizielle Neuvertonung wurde selber zum Klassiker – sie erreichte laut Mitteilung noch mehr Zuschauer als das Original.

«Der Jürg üabt» nimmt zehn Jahre danach den witzigen Dialog wieder neu auf: Der junge Steinbock heisse jetzt «Jürg» und übe fleissig für seine Sprachprüfung in Bündnerdeutsch (vgl. Video).

«Mit seiner Wahl zum GRF-Präsidenten entwickelt sich Schmid vom Unterländer zum Bündner», so Gartmann weiter. «Bündner würdene gern lachen – auch über sich selber. Gian und Giachen seien der beste Beweis dafür. Die beiden seien zwei echte Bündner: sympathisch, frech und nicht immer ganz so schlau, wie sie selber meinen würden.

40. Film der Initiative «Hallo liebe Unterländer»

Der neue Film «Der Jürg üabt» ist laut Mitteilung der 40. Clip der privaten Initiative «Hallo liebe Unterländer», die Graubünden immer wieder als schönsten Kanton der Welt ins Rampenlicht rückt – und damit bei den Unterländern sehr gut ankommt. Mehr als 1,85 Millionen Mal wurden die immer leicht schrägen Filme auf Facebook und Youtube schon angeschaut, die Kampagne generierte über 5,5 Millionen Werbekontakte.

Auch der neueste Film sei sehr erfolgreich: «Der Jürg üabt» habe in den ersten vier Tagen über Facebook und Youtube über 80’000 Video Views realisiert und rund 200’000 Bruttokontakte generiert. «Unterländer sind unsere wichtigste Gästegruppe», sagt Christian Gartmann zu seiner Initiative. «Hallo liebe Unterländer» sei sein Beitrag, um sie immer wieder von neuem für ihren Kanton zu begeistern.

Die Postproduktion des Films «Der Jürg üabt» wurde durch die St. Moritzer Produktionsfirma Ibexmedia/enjoystmoritz.ch ermöglicht, wie es weiter heisst. Die Initiative «Hallo liebe Unterländer» war vor zwei Jahren gestartet. (pd/tim)



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